Vermischtes

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Ich komme mir ja gemein vor, habe nämlich am Sonntag gejammert dass die Klimaanlage zu stark gekühlt hat im ICE und auch anschließend im Regionalzug. Wenn ich da Berichte höre von ICEs mit ausgefallener Klimaanlage… Dafür war auch mein Zug nicht ganz vom Wetter verschont geblieben, 70 Minuten verspätet traf er ein, der Grund: Brand neben dem Gleis. Da der Zug so lange Aufenthalt am Bahnhof gehabt hätte wie Verspätung hieß es zum Glück nur 5 Minuten länger warten. Damit aber genug Worte über das Wetter. Wollte nur etwas schreiben, denn das ist ja fast schon Pflicht. ;)

In der Arbeit hatten wir bis vor kurzem einen “Microsoft Fax Server” auf Basis eines Windows 2008 Servers, leider gehörten auch wir zu der großen Gruppe deren Faxmodem in Kombination mit Microsoft und der Telefonalage unzuverlässig funktionierte. Eine Lösung musste also her. Da ISDN-Controller mit Unterstützung für den Fax Dienst von Microsoft nicht gerade billig sind lohnte sich so eine Anschaffung für unsere 5 Faxe im Monat nicht. Es musste also eine Alternative her und die fand ich auch: HylaFAX. Natürlich ist die Software überdimensioniert für die paar wenigen Faxe die es bei uns noch gibt. Aber die Alternativen sind rar wenn man eine günstige Client/Server Lösung will. Ganz auf Fax verzichten geht auch nicht da es immer noch Firmen gibt die unbedingt Faxe versenden und haben wollen. Hier nun kurz meine Erfahrungen bei der Installation, vielleicht kann ich damit dem ein oder anderen Frust ersparen.

Wir haben uns entschieden statt des alten Faxmodems gleich auf einen ISDN-Controller zu setzen. Die günstigste Lösung die von sich aus schon mit Linux und Hylafax Support geworben hat kam von der Firma Gerdes. Die PrimuX Karte war auch schnell im Rechner verbaut, nur leider stellte sich dann erst ein mal heraus dass die mitgelieferten Treiber nicht mit neueren Kernelversionen (in meinem Fall 2.6.31) funktioniert. Hier muss ich den technischen Support von Gerdes loben, innerhalb einer Stunde nach meiner Anfrage hatte ich einen Betatreiber der sich kompilieren und installieren lies. Wichtig war noch dass ich die Standardtreiber und Software die von der Distribution zur Verfügung gestellt wurden (hisax, mISDN) blacklisten musste damit der Gerdes Treiber funktionieren konnte. Nachdem das geschehen war lief aber die ISDN Karte schon mal fehlerfrei. Hier muss ich die Remote-CAPI Funktion des Gerdes Treibers loben, es war ganz einfach möglich vom Client PC aus die Einstellungen zu machen, es ist aber auch ein Konsolentool dabei. ;)

Die Installation der restlichen Software lief dann fehlerfrei. Wichtig ist dass man CAPI4Hylafax downloaden und installieren muss. Das ist eine Software von AVM die sich um die Verbindung zwischen HylaFAX und CAPI kümmert. Das ging bei mir aber auch komplett ohne Probleme nach der Anleitung im Gerdes Handbuch. Ich mag hier auch keine Anleitung schreiben wie man HylaFAX einrichtet sondern nur auf die Probleme eingehen. Denn eines gab es da noch… und das kostete mich fast einen ganzen Vormittag. :D

Die Clientsoftware sollte auch auf Windows 7 64 Bit laufen. Entschieden hatte ich mich von Anfang an für den Client YajHFC (Yet another Java HylaFAX Client). Die Gründe waren ganz einfach.. ich wollte eine Opensource Software die ich ggf. an meine Bedürfnisse anpassen kann und die über einen Faxdrucker angesprochen werden kann. Letzteres lief auf 32 Bit Systemen auch vollkommen problemlos. Nur Win 7 mit 64 Bit wollte so gar nicht. Da musste der Faxdrucker manuell eingerichtet werden. Dazu braucht es erst mal eine 64 Bit Version von redmon. Die gibts hier. Bei der Installation hält man sich einfach an die Anleitung von der YajHFC Homepage. Nur dann gibt es ein Problem… Windows 7 liefert keinen Treiber mehr für den “Apple Laserwriter 16/600″ mit. Da dachte ich mir also, jeder andere PS Drucker sollte es auch tun. Dieser Gedanke war dann aber falsch, ich habe einige Treiber von Xerox, Ricoh und Lexmark probiert, aber mit keinem Ausgabeformat konnten YajHFC oder HylaFAX etwas anfangen. Nach einer Weile Recherche per Google und dem Gedanken einfach einen PDF Drucker zu nehmen der automatisch die PDF Dateien an HylaFAX weitergibt fand ich dann doch noch die Lösung. Die Windows XP 64Bit CD beinhaltet den Apple Druckertreiber für 64 Bit Systeme. Mit dem funktionierte es dann sofort ohne weitere Probleme.

Da stellt sich doch die Frage warum Microsoft vorhandene Treiber einfach nicht mehr mitliefert. Klar, auf einer DVD ist nicht unendlich Platz, aber es würde doch auch reichen sie in die Liste aufzunehmen und bei Bedarf runter zu laden.

Jetzt ändere ich noch schnell das Design hier, mag was neues und vor allen Dingen auch etwas das es leichter macht längere Einträge zu lesen. Auch wenn es dann erst mal nicht Einzigartig ist. ;)

 


News

Am Freitag kam eine Frage auf die ich hier aufgreifen will. Es geht darum über welchen Kanal man am besten seine Nachrichten bezieht. Das ist eine interessante Frage für mich, da ich ja zur Zeit selbst wenig im Internet bin / sein kann und deshalb auf andere Wege zur Nachrichtenbeschaffung angewiesen bin. Aber sind diese so gut wie das Internet oder gar besser?

Als erstes stellt sich wohl die Frage ob das Internet überhaupt gut ist zur Nachrichtenbeschaffung? Auf den ersten Blick hat man viele Vorteile: man ist stets aktuell am Laufenden, die Nachrichten sind (meistens) kostenlos und die Artikel sind in der Regel nicht zu ausschweifend sondern informieren kurz und prägnant über das Thema. Aber betrachtet man den ersten und den letzten Punkt gemeinsam und genauer stellt man meiner Meinung nach fest dass es kein Segen sondern eher ein Fluch ist. Man erhält meistens die Nachrichten direkt so wie sie von den Agenturen kommen ohne das jemand noch recherchiert hat ob wirklich alles so ist wie berichtet. Und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe (oder mir einen Spiegel vorhalte) stelle ich fest, dass die meisten Benutzer die Nachrichten auch nicht wirklich kritisch hinterfragen. Denn wer online ist hat keine Zeit für so etwas, entweder man sitzt in der Arbeit und muss sich wieder darum kümmern oder aber der nächste Newsfeed signalisiert schon die nächste Neuigkeit.

Tiefgründigere Auseinandersetzung mit Themen sieht anders aus, dabei hätte man mit dem Internet eigentlich sehr gute Möglichkeiten weitere Quellen zu suchen und sich eine eigene Meinung aus diesen zu bilden. Dass die Nachrichtenmagazine und Zeitungsverlage sich für Ihre Internetauftritte weniger Mühe geben bzw. weniger Kapital investieren als in die Printausgaben kann ich nachvollziehen, denn auf der einen Seite sind die wenigsten User bereit für die Inhalte zu bezahlen und auf der anderen Seite bringt aber auch die Onlinewerbung nicht so viele Einnahmen, dass man eine Vielzahl an Journalisten finanzieren kann. Es heißt nur immer dass die Verlage das Internet verpasst haben und die Printmedien sterben werden, das sagen auch die Auflagen. Aber was kommt dann? Aktuell bin ich neben gedruckten Sachen hauptsächlich auf Radio und TV angewiesen. Die Nachrichten im Radio sind kurz und bringen wirklich nur die nötigsten Informationen, stark vergleichbar mit dem was man Online bekommt, nur ohne Bilder. ;) Im TV sieht es da ziemlich ähnlich aus, wenn auch vielleicht etwas umfangreicher. Aber eben auch stark auf das “Nötigste” reduziert. Leider ist deren Nötigstes nicht immer das was auch ich für wichtig halte. ;)

Bleiben noch die überregionalen Tageszeitungen. Sie sind zwar nicht so aktuell, bieten dafür in der Regel doch etwas mehr Informationen und teilweise auch besser recherchierte Informationen. Kosten aber Geld und mehr Zeit. Um mal von meinen Ausflügen hier wieder auf einen konkreten Pfad zurückzukommen…

Ich wünsche mir dass die Verlage ihre Zeitungen und Zeitschriften zum einen komplett Online anbieten, gerne auch gegen Gebühr, aber als Mehrwertservice hätte ich diese dann zum einen gerne per E-Mail, zum Anderen sollte es auch individuelle Abos geben. So interessiere ich mich nicht wirklich für Sport, könnte den Teil also weglassen, dafür gerne dann mehr aus Wissenschaft oder Wirtschaft. Man sollte die Themengebiete auswählen können die einen interessieren und Nachrichten aus dem Bereich dann bequem per E-Mail erhalten. Aber im vollen Umfang, mit Bildern, etc. Technisch wäre so etwas realisierbar. Die Frage ist wohl ob es finanzierbar ist.

Außerdem würde ich mir eine kritischere Betrachtung von Inhalten wünschen, egal ob über welches Medium sie kommen. Vor allem das Web 2.0 hat uns mit der “Blogosphäre” eine Informationsüberflut beschafft, an jeder Ecke, hier eingeschlossen, bloggt jemand über belangloses oder Dinge die er meint das belang haben. Dabei sind die meisten hauptsächlich auf Hits aus, je mehr desto besser. Und mehr Hits gibts meistens durch mehr Einträge. Mehr Einträge gibt es durch weniger tiefe in den Einträgen… das Ergebnis? Tausende von Leuten lesen nicht recherchierte Einträge über allerlei Themen. Irgendwie erinnert mich dass dann immer an das “hab ich von der Schwester einer Freundin meines Schwager gehört, das stimmt sicher”. ;) Früher hätte man den Kopf geschüttelt, heute denkt man nicht weiter darüber nach. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, vielleicht gibt der Mensch dem geschrieben Wort mehr Bedeutung? :D

 


TV

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Heute hatten wir heiße 33°, da bin ich richtig froh schattig zu wohnen, das macht die Hitze etwas erträglicher. Ganz abgesehen von den Temperaturen war heute ein ganz produktiver Tag. Ich habe für meine Liebste ein PHP-Script fertig gemacht (bis auf Bugfixing) und zusätzlich erste Schritte mit QT 4 gemacht. Letzteres wollte ich ja eigentlich schon vor einer ganzen Weile machen, aber der Lernstress kam dazwischen.

Aber das nur so am Rande. Heute schreibe ich mal über ein Thema das nicht aus der IT stammt… und zwar TV-Serien. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich vorhin während meiner täglichen Dosis Fitness nebenher TV geschauthabe. Früher, als ich nur wenige Meter vom Bett ins Büro hatte, habe ich gerne und viel TV-Serien Abends geschaut. Hauptsächlich US-Serien im Originalton. Nach meinem Umzug hat sich das aber aufgehört da mir einfach die Zeit fehlte, bzw. ich meine Zeit anderweitig (Internet) verschwendet habe. ;)

Seit etwa zwei Monaten komme ich aber wieder mehr in die Versuchung doch die ein oder andere Serie zu schauen. Ich lege bei Filmen, Serien oder PC-Spielen immer mehr Wert auf die Tiefe und die Geschichte als auf Effekte. Trotz der Vielzahl an neuen Serien hänge ich irgendwie doch wieder bei den alten Klassikern fest, die ich teilweise schon mehrmals gesehen habe und die gar nicht mehr produziert werden. Hier einfach mal ein kleiner Überblick:

Buffy
Für mich eine der besten Serien die es jemals gab. Name und Story wirken auf den ersten Blick sehr kitschig. (Blondes Mädchen jagt böse Monster :D) Aber die Serie zeigt spätestens ab der zweiten Staffel eine tiefe in den Charakteren und der Geschichte die immer Lust auf mehr macht. Hat aber leider nachgelassen ab der 6. Staffel

Angel
Als Spin-Off von Buffy natürlich auch eine Serie die ich gerne geschaut habe und gelegentlich auch jetzt noch schaue. Sie ist besonders emotional, aber leider auch ab der 4. Staffel etwas schwächer.

Neben diesen beiden bekannten Serien jetzt endlich mal die “Exoten” ;)

Veronica Mars
Auf diese Serie bin ich vor in paar Jahren eher durch Zufall gestoßen, sie handelt von einer jugendlichen (ab Staffel 3 Studentin) die nebenbei in der Detektei ihres Vaters arbeitet und immer wieder Aufträge erledigt. Das klingt erst mal nicht so begeisternd, ist aber gut umgesetzt. Das Highlight ist aber die Folgenübergreifende Story die sehr gut erzählt wird und die gut durchdachten Charaktere gepaart mit viel Emotionen. In Deutschland wurde die Serie nie so bekannt da sich das ZDF die Rechte gesichert hat und die Ausstrahlung immer mitten in der Nacht war wenn keiner Zeit zum Schauen hatte.

Dead like me
Diese Serie lief auch hier auf einem der privaten Sender, hat aber auch keine so große Verbreitung bekommen. Es geht darum dass die Protagonistin von einem Toilettensitz erschlagen wurde und als “untote Sensenfrau” Seelen einsammelt.

Hex
Eine britische Serie die hier glaube ich nie gezeigt wurde und leider nach der zweiten Staffel eingestellt wurde. Es geht kurz gesagt um Magie, Dämonen und den Weltuntergang. ;)

Das sind so meine “All-Time-Favourites”, dann gibt es noch die “Nette Unterhaltung für Zwischendurch” (Unsortiert):
Scrubs, The IT-Crowd, Diary of a Callgirl, Chuck, Skins, Ghost Whisperer

Womit ich nie etwas anfangen konnte sind die ganzen CIS Serien und was noch so in diese Richtung geht. Da fehlt es mir einfach schon an der tiefe bei den Charakteren und die Storys sind auch nicht mein Fall.

Worauf ich eigentlich noch hinauswill: TV ist nicht unbedingt die verblödende Unterhaltung für die man es hält wenn man das normale Programm der Privaten (und teilweise auch öffentlich-rechtlichen) Sender ansieht sondern es gibt auch wirklich gute, tiefgründige Unterhaltung für die es sich lohnt sich die Zeit zu nehmen. Leider muss man die suchen. Es lohnt sich übrigens auch immer wieder mal 3sat oder Arte anzumachen wenn man sonst nichts zu tun hat. Allerdings sollte man auch bei den Sendern nicht sein kritisches Denken abschalten. ;)

Nun widme ich mich wieder anderen Dingen und versuche der Hitze zu entkommen.

 


Back to the root

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Ich habe hier mal voller Freude über Windows 7 berichtet und etwa über ein halbes Jahr später hat mein System wieder einen root Benutzer und hört auf den Namen Linux. ;)

Es gab einige Gründe die mich zu diesem Schritt bewegt haben und darüber möchte ich heute berichten. Man kann nicht sagen dass Windows 7 nicht schön aussieht, denn das macht es auf jeden Fall, auch ist die Oberfläche durchdacht und die Bedienung intuitiv, da hat Microsoft nachgelegt und ich muss sagen dass mir Gnome da bei weitem noch nicht so gefällt und KDE habe ich seit etwa 8-9 Jahren nicht mehr aktiv genutzt. Auch ist das Mediacenter in Windows 7 einfach top. Deshalb verwende ich es auch weiterhin per Dualboot (Und weil ich zu faul bin meine TV-Karte unter Linux zum laufen zu bekommen). Der Hauptgrund für mich war, dass ich mich einfach nicht wohl fühlte mit Windows, bzw. ich mich wohler fühlte mit einem Linux-System und den Möglichkeiten.

Gleich nach der Installation von Windows 7 war ich begeistert wie schnell und einfach doch alles geht, aber nach und nach verlor das System an Geschwindigkeit, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann wieso. Na gut, ich habe “Visual Studio 2010″ installiert da ich es für Projekte benötigt habe. Aber kann es sein dass deshalb das System sehr langsam wird? Ich denke nicht. Zuletzt musste man gute 1-2 Minuten warten bis man Anwendungen starten konnte nach dem Systemstart. Abschalten aller unnötigen Dienste und Autostart-Anwendungen brachte auch nicht so viel. Mein mittlerweile auch nicht mehr so frisches Linux System hat trotz zig Anwendungen und speziellen Diensten (Webserver, Datenbankserver) keine merkliche Startverzögerung.

Das ist aber nicht alles. Wenn ich vor meinem Gnome-Desktop sitze fühle ich mich verbundener mit dem System und fähiger zu kreativen Lösungen und Tätigkeiten. Während ich vor meinem Windows-System sitze und ich trotz der Einfachheit nur stupide Dinge mache. :D Für mich kann ich definitiv sagen dass Linux mich einfach zum Spielen und Ausprobieren neuer Dinge einlädt. Natürlich spreche ich damit nur für mich und für viele Leute fehlt immer noch eine vernünftige Alternative zu Photoshop und anderen Spezialanwendungen. Leute die aber gerne technisches machen oder einfach nur ein System für Social Networking suchen sind aber mit einem aktuellen Ubuntu sicher besser dran als mit Windows 7.

Schon alleine die perfekte Integration von Jamendo gleich nach der Installation lädt zu stundenlangen Musik kennenlernen ein und wer mag hat mit dem “Software-Center” das äquivalent zum “Android Market” für das Desktop System. Das sind alles Dinge für die ich unter Windows immer noch ins Internet gehen muss und mir Anwendungen raussuchen die dann (vielleicht) funktionieren und wenn ich Glück habe auch nichts kosten. Ein “Windows-Market” wäre eine große Bereicherung für Windows Systeme und dann hätte man bestimmt auch mehr Spaß an seinem System. Aber gut, das wäre bestimmt nicht umzusetzen ohne Millionenstrafen der EU (Gründe findet man ja immer, egal wie lächerlich sie sind, siehe Browserauswahldialog). :D

Neben den rein privaten Gründen (ich nenne es mal so) war ein Punkt der ganz klar für Linux gesprochen hat dass ich mich langsam auf eine Schiene für die Zukunft festlegen muss. Nachdem ich mittlerweile in einigen Branchen aktiv war und die unterschiedlichste Software entwickelt habe zieht es mich immer mehr in die Richtung der Softwareentwicklung unter Linux. Welche Art von Software ist mir dabei noch nicht so klar. Ich kann mir gut vorstellen (wieder) im embedded-Sektor Aktiv zu sein und näher an der Hardware zu entwickeln. Es macht auch Spaß den Kernel und das System soweit anzupassen dass man minimale Bootzeiten mit optimalen Funktionsumfang verbinden kann. Aber auch abgesehen von der Spaßsseite ist es einfach eine Branche mit großem Potential. Ich bin mir sicher dass viele Leute sich wundern würden wenn sie wüssten wie viele Geräte sie mit Linux (oder BSD, etc.) System einsetzen ohne es überhaupt zu wissen. Beginnend beim (DSL-)Router über das Telefon, dem MP3-Player bis hin zum Kühlschrank. ;)

Mit den Worten verabschiede ich mich nun und tauche wieder ab in die Welt der Kommunikationstechnik. (Sollte ich bis morgen alles gut gelernt haben. :D)

 


Mein kleines Schwarzes

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Nein, ich habe (noch) nicht angefangen meine weibliche Seite auszuleben… da ich (fast) jeden Abend mit meiner Liebsten per Skype telefoniere und es nervend ist immer Laptop oder PC anhaben zu müssen (und da ich meine Internetzeit runter schrauben will) habe ich mir das Philips VOIP 855, ein schnurloses Telefon mit Skype Funktion, gekauft.

Nach dem öffnen des Amazon Paketes ist mir erst mal der “Designed in Europe, Made in China” Schriftzug auf der Verpackung aufgefallen. ;) Bisher hatte ich schon enige Geräte von Philips und auch am Rande mit deren embedded Multimedialösungen (mittlerweile ja NXP) zu tun und war immer überzeugt von den Produkten und deren Verarbeitung. Das neue Telefon macht da keine Ausnahme, die Tasten besitzen einen guten Druckpunkt, das Telefon liegt angenehm in der Hand und das Gewicht ist nicht störend. Die Oberflächen sind in einem edel glänzenden schwarz, das passt gut zu meinem Bildschirm neben dem das Telefon steht, aber ist leider nervend wegen dem Staub. ;)

Im Lieferumfang befanden sich neben einer Schnellstartanleitung in einigen Sprachen die Basisstation, das Mobilteil mit Ladeschale, ein Telefonkabel, ein Netzwerkkabel und eine CD. Der Aufbau ist entsprechend simpel. Man steckt das Telefon an das Netzwerk und die Telefonbuchse (in meinem Fall beides die Fritz!Box), dann die Ladeschale aufstellen und einen Batterieschutz aus dem Mobilteil ziehen damit die Akkus ihre Energie auch abgeben. Letzteres empfand ich seltsam, aber für viele Leute ist es bestimmt angenehmer wenn sie nicht extra die Akkus einsetzen müssen. Nach dem ersten Start wird das Telefon kurz konfiguriert, also die Sprache eingestellt, Uhrzeit, Skype Account. Letzteres ging sehr einfach und funktionierte auf Anhieb. Das Telefon bekommt per DHCP eine IP-Adresse (kann aber auch manuell eingegeben werden) und schon ist es online, zeigt die Skype Kontakte an.

Wenn man nun einen Anruf macht wird jedes mal gefragt ob man per Skype oder Festnetz telefonieren mag, es gibt aber auch die Möglichkeit einzustellen was standardmäßig verwendet werden soll. Bei mir ist das Festnetz da ich ja (noch) nur zu einer Person per Skype telefoniere. Die Sprachqualität ist auch bei Skype gut, man versteht seinen gegenüber mindestens genau so gut wie auch über den PC-Client von Sykpe. Umgekehrt gab es bei einem ersten Test auch keine Verständigungsprobleme.

Nun noch kurz zu den Details… Das Telefon hat einen digitalen Anrufbeantworter mit 30 Minuten Speicherkapazität, der Anrufbeantworter kann natürlich auch Fern abgefragt werden und funktioniert für Skype und Festnetzgespräche. Das Display des Telefons ist okay, nicht vergleichbar mit den HTC Desire, aber doch ausreichend für ein Telefon im Hausgebrauch. Wenn man mal nicht angerufen werden will kann man seinen Status mit 3 Tastenklicks ändern und sich auf Abwesend setzen. Auf der CD befinden sich neben dem kompletten Handbuch als PDF-Datei noch die Linux sources und Produktfotos. Die CD wirkt auf den ersten Blick etwas schnell zusammen geschustert, was den Eindruck verstärkt dass das Telefon nur ein Nischenprodukt ist das nicht intensiv vermarktet wird oder sich noch sehr in der Anfangsphase befindet. Es war auch am Anfang frühestens in 3 Monaten Lieferbar und 2 Tage später konnte ich es auspacken. :D Das Design der Basisstation ist elegant und schlicht. Man hat ein paar Tasten für den Anrufbeantworter und eine Anzeige wie viele neue Anrufe vorhanden sind. Die ist aber nur sichtbar wenn es wirklich anrufe gibt.

Interessant fand ich dass es auf Linux aufsetzt, das macht es mir nur noch sympathischer. Auch wenn ich erst mal nicht vor habe daran irgendetwas zu modifizieren oder rum zu spielen. ;) Im Handbuch habe ich dann noch raus gefunden dass man auch mehrere Skype Accounts verwenden kann, bis zu fünf pro Telefon. Wie viele Mobilteile pro Basisstation funktionieren habe ich nicht raus gefunden, aber das ist für mich auch nur nebensächlich da ich nur eins brauche.

Der wirklich einzige Nachteil der mir aufgefallen ist bisher: Man kann keine Textnachrichten verschicken. Es wäre schon ganz nett gewesen wenn man kurze Textnachrichten über das Telefon lesen und senden kann mit Skype. Ansonsten ist es aber ein sehr schönes und durchdachtes Produkt, dass gut verarbeitet und mit 135 € sicher nicht zu teuer ist. Gespannt bin ich wie es sich auf die Dauer von der Qualität her zeigt und ob es vielleicht neue Features per Firmware Update geben wird. Als kleines extra gibt es übrigens einen 60 Minuten Skype Gutschein. ;)

 


Fehler…

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Heute mein erster Eintrag der sich mit meiner Arbeit und IT beschäftigt. Davon wird es nun mehr geben.

if ( lId <= lCount || lId > lCount-1 )
 return FALSE;

Ich arbeite zurzeit an einem größeren Projekt mit und da eine nicht von mir implementierte Methode nicht funktioniert hat hab ich mich mal auf die Suche nach dem Fehler gemacht. lId ist in meinem Fall 1 und lCount die Anzahl der Elemente in einem Vector (2). Ich frage mich ob der Code jemals getestet wurde und auf welche Dinge ich noch so treffe. ;)


 


Untitled

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Es gibt mal wieder einiges zu erzählen. Immerhin ist einiges an Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag. Diesen Eintrag tippe ich auf meinem neuen / alten Laptop. Mein altes war einfach am Ende und nun hab eich endlich eins per eBay ersteigert. Da das Angebot falsch war bekam ich es auch für günstige 100 € (inkl. Porto). ;) Der Akku hält zwar “nur” noch etwa 1h 40m. Aber das reicht für die Zeit zwischen Wohnung und ICE vollkommen aus.  Der einzige Nachteil ist die ungewohnte Tastatur: Toshiba hat bei einigen Modellen die Tasten vertauscht.

Das zweite neue “Spielzeug” gibt es am Samstag: einen Nintendo DS Lite. Ich hatte ja schon öfter den DS meiner Liebsten ausgeliehen, aber ein eigener ist dann doch besser. Besonders da man dann gemütlich zusammen Mario Kart und ähnliches spielen kann.  Damit wars das dann aber auch wieder mit größeren Anschaffungen vorerst.

So, weiter im Program. Am Wochenende war ich wieder in Wien und wir haben die Ostertage genutzt um dem MUMOK einen Besuch abzustatten. “Changing Channels” nennt sich die Ausstellung die wir besuchen wollten. Das Plakat war einladend und wir hatten uns schon einiges erhofft. Leider wurden wir stark enttäuscht. Auch wenn die Ausstellung Fernsehn zum Thema hat, hätte man es doch besser rüberbringen können als mit unzähligen Fernsehern die lieblos im Raum verteilt vor sich hin gestrahlt haben. Auf jedem ein anderer Kunstfilm aus den Jahren 1963 – 87.

Wer dieses Genre kennt weiß wie anstrengend diese Filme teils werden können. Das ganze dann multipliziert mit der Masse an Fernseheren und man hat eine Kopfschmerzgarantie. ;) Zu sagen dass es an der Thematik Fernsehn, mit der ich nicht so vertraut bin, lag ist falsch, denn soweit ich die Filme mitgekriegt habe hatten sie ohnehin nur am Rande etwas mit TV zu tun. Wenigstens gab es auch etwas positives: die Eintrittskarte zählt noch ein weiteres mal. So kann ich beim nächsten Mal wieder umsonst rein und mir die anderen Ausstellungen ansehen.

Am Wochenende waren wir dann auch am Prater zum Fotos machen. Da ich meine Kamera nicht dabei hatte (das Gepäck war ohnehin schon zu schwer ;) ) habe ich nur ein paar Analogfotos mit einer Pentax-Kamera gemacht. Bin schon sehr auf die Ergebnisse gespannt wenn der Film entwickelt ist. Vielleicht scanne ich ein paar der Bilder wenn man darauf was erkennt. ;)

Ansonsten komme ich zur Zeit mal wieder nicht zum Lesen, die anderen Dinge des Lebens nehmen zu viel Zeit ein, das führt dann mal eben zu 6 € Säumnisgebühr weil ich vergessen habe zu verlängern. ;) Das ist deshalb nervig weil ich ja einige gute Bücher (teils auch schon angefangen) hier liegen habe und mich nicht dazu motivieren kann sie auch zu lesen, andere Beschäftigungen vorziehe. Vor allem natürlich Filme / Serien und gelegentliche Programmieraufgaben. Zu letzterem fällt mir ein, die Zwischenprüfungsergebnisse lassen immer noch auf sich warten. Die Leute bei der IHK scheinen sehr langsam zu sein.

Nun gut, das wars mal für heute. Gute Nacht und bis bald… ;)

 


Kaffeegenuss

Da ich gerne Kaffee trinke und (zum Glück) nicht andauernd im Büro bin wurde es endlich Zeit auch für mich daheim eine Kaffeemaschine anzuschaffen. Da selbst günstige Kaffeevollautomaten teuer sind und ich deren Endprodukt nicht immer gelungen finde musste etwas günstiges her. Es gibt ja diese tollen Kaffeepadmaschinen. Bereits ab 50 €. Allerdings sind die benötigten Pads im Vergleich zu selbstgemachten Kaffee teurer und auf gar keinen Fall umweltschonender. Schnell geht es dafür mit Pads.

Ich machte mich also auf den Weg in die Stadt um einfach zu schauen was es gibt. Die Auswahl an Kaffeemaschinen ist teils erschreckend. Das reicht von einem 1-Tassen-Gerät für 5 € bis hin zum Schwergewicht für 1600 € (Gibt es eigentlich irgendetwas dass es nicht gibt von Siemens oO?). Diese klassischen Kaffeemaschinen mit Pulver und (festen) Filter erscheinen mir dabei als unsinnig da ich eigentlich wenn ich zu hause bin keine ganze Kanne Kaffee mag, diese Minidinger sehen nicht gerade vertrauensvoll aus. Verloren im Kaffeechaos schaue ich noch zu den manuellen Geräten. Da hat man die Auswahl zwischen “Frenchpress” und Espressokannen. Preislich macht es keinen großen unterschied ob man sich eine günstige elektrische Kaffeemaschine zulegt oder eine dieser handbetriebenen.

Entschieden habe ich mich dann für eine “Frenchpress” von Bodum. Es gab zwar noch welche von Billiganbietern (etwa halb so teuer) aber deren Verarbeitung war einfach nicht gut. Bei der größe habe ich die kleinste für 3 Tassen genommen. Damit hat mich das Gerät auf dem Foto 20 € gekostet. Den fehlenden Kaffee gab es dann bei Tchibo im “Angebot”. Da man die Bodum Kannen dort kannte wurde er mir auch gleich grob genug gemahlen.

Kaffee

Die Zubereitung habe ich mal ganz nach Anleitung gemacht und es gab keine Schwierigkeiten. Kaffee einfüllen (mit beiliegendem Messlöffel), heißes, nicht kochendes Wasser drübergießen, mit Plastik- oder Holzlöffel umrühren, Deckel drauf, ziehen lassen. Nach vier Minuten habe ich angefangen den Filter langsam runter zu drücken und fertig war mein Kaffee…

fertiger Kaffee

Das Ergebnis: ein “sanft” schmeckender und trotzdem starker Kaffe. Es befanden sich keine Kaffeepulver Rückstände in der Tasse. Geschmacklich kann der Kaffee auf jeden Fall mit anderen Zubereitungstechniken mithalten, der Aufwand ist aber etwas größer, auch wegen der Reinigung nach der Zubereitung. Wer aber nicht so viel Platz hat, den Aufwand nicht scheut und guten Kaffee mag ist mit einer “Frenchpress” gut bedient. Wenn ich mal andere Kaffeesorten getestet habe werde ich darüber berichten.

 


Titel ganz vergessen

Heute hatte ich meine Zwischenprüfung und es lief ganz gut. Wann das Ergebnis bekannt gegeben wird ist mir noch unklar, aber hoffentlich bald. Den restlichen Tag habe ich bisher mit Einkaufen, “Sake Yake Maki” (gebratener Lachs) und Informationsbeschaffung verbracht. Letzteres bedeutet im Grunde einfach Zeit im Internet verbringen. ;) Dabei bin ich auf das Spiel “Cloud” gestoßen. Dabei handelt es sich um ein interessantes Spielkonzept, man kann das Spiel kostenlos runterladen. Anfangs konnte ich es nur leider nicht spielen, die Framerate war unterirdisch und so machte es natürlich keinen Spaß. Die Lösung war relativ einfach und trotzdem unbegreiflich für mich. Ein Update des Grafiktreibers auf eine aktuelle Version reichte aus und das Ruckeln ist weg.

Das Spiel verwendet nicht DirectX sondern OpenGL. Allerdings hätte ich erwartet dass der Grafiktreiber den mir “Windows 7″ nach der Installation per Update vorgeschlagen hat auch eine vernünftige OpenGL-Performance bietet. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine nicht mehr ganz neue “Ati Radeon 1950 pro”, die Treiberversion war vom April 2009. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich erwartet gab es schon vernünftige Treiber für den Chip. Oder steckt vielleicht etwas politisches dahinter? Immerhin hatte ich keinerlei Probleme mit DirectX-Spielen und der neue Treiber von der AMD-Homepage kam ohne Microsoft zertifizierung. :-? Es ist aber allgemein so, dass ich immer mehr Fehler im System entdecke, je länger ich “Windows 7″ nun nutze. So dauert es mittlerweile doch schon etwas länger bis das Media Center startet, obwohl ich an der Hardwarekonfiguration nichts verändert habe. Ich habe einiges an Software installiert, aber das habe ich unter Linux auch. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Microsoft mit der 7. Version nicht ein großer Sprung gelugnen ist. Denn die Bedienung und die Oberfläche sind bedeutend intuitiver und das Arbeiten macht so mehr Spaß, auch ist das System stabil und Abstürze hatte ich bisher keine. Aber an manchen Ecken hakt es leider immer noch. Aber dafür gibt es ja Updates. ;)

Nebenbei lade ich gerade “Visual Studio 2010 RC1″ runter, denn ich “darf” ein kleines Programm schreiben dass einen immer daran erinnert welche Pflanzen man noch gießen / düngen muss damit diese nicht einen kläglichen Tod sterben. Auch wenn das eine Kleinigkeit ist, möchte ich dieses Tool dann doch nutzen um mir was neues dabei anzueignen. Deshalb also VS 2010. Ich bin schon gespannt was alles verändert wurde und ob eine längere Eingewöhnungsphase notwendig ist. Nun aber genug technisches für heute. ;)

 


Frühling

Kommentare deaktiviert | Leben, Technik, Welt

Mein letzter Eintrag ist mal wieder eine ganze Weile her, aber das ist ja nichts besonderes bei mir. Manchmal habe ich Lust etwas zu schreiben, aber dann fehlt mir der Inhalt. Dann habe ich mehr als genug Inhalte, aber einfach keine Lust bzw. Zeit diese nieder zu schreiben. Und so kommt es, dass der Blog hier einschläft und eigentlich nur von Spammern besucht wird. Stört mich aber auch nicht. Denn heute gibts mal wieder einen längeren Eintrag.

Letzte Woche war ich beruflich in Paris, es kommt mir vor als wäre se schon länger her. Aber so ist das immer bei Reisen, die Zeit verschwimmt. Nun ist Paris gerade mal knapp über eine Stunde Flugzeit weg, trotzdem kam mein ganzes Zeitempfinden durcheinander. So ist es für mich unvorstellbar, dass ich vor genau einer Woche um diese Zeit noch in einem kleinen, französischen Restaurant nähe Schloß Versailles war. Der Vorteil von Geschäftsreisen ist ganz klar das gute Essen für das man nicht mal bezahlen muss.Von der Stadt selbst habe ich im Grunde nur Verkehrschaos mitgekriegt. Mein erster Besuch in Paris war vor 8 Jahren, damals war ich noch 15 und es war Urlaub. Da habe ich alles etwas anders wahrgenommen als diesmal. Man sah eher die Sehenswürdigkeiten und war abseits vom Verkehr und die schlechte Luft fiel auch nicht so auf. Bei meiner Heimreise durfte ich dann sogar mit einer S-Bahn (würde es mal so bezeichnen, hieß RER) zum Flughafen fahren, dabei habe ich dann etwas erlebt dass mir so vorher nur aus japanischen Videos bekannt war. Die Leute wurden von Aufsehen in die Züge gequetscht damit die Türen schließen konnten. Diese Stadt hat definitiv ein Verkehrsproblem. Gesehen habe ich von der Stadt alledings nicht sehr viel, denn die Abende waren auch durchgehend mit Essen auswärts verplant. Übernächste Woche geht es dafür noch mal hin, diesmal auch mit voraussichtlich einem Tag Freizeit. Dann gibts auch Bilder denke ich.

Ansonsten sollte ich lernen, demnächst stehen zwei bis drei Prüfungen an. Aber meine Motivation befindet sich irgendwo im Keller, dafür habe ich an einem privaten Projekt weitergearbeitet. Es nennt sich “Dayscape” und war ursprünglich ein Projekt für meine Freundin, damit sie Einträge und Auswertungen machen kann. Da ich gerne erst mal an der Technik arbeite und schaue das alle Funktionen implementiert sind sah die Software dann, um es nett zu sagen, sehr unschön aus. Da ich aber nicht so werden will wie mein Horoskop es mir vorhält (faul und schnell verkalkt), beschäftige ich mich immer wieder mit neuen Technologien. Nun wollte ich mir mal XAML bzw. WPF von Microsoft ansehen und wie man damit Software bzw. GUIs erstellt. Dabei raus gekommen ist das hier:

dayscapeWas kann das Programm:

  • Kurznotizen für jeden Tag eingeben
  • Einen längeren Text für jeden Tag eingeben
  • Dateien an einen Tag anhängen und mit Tags versehen (z. B. spezielle Bilder)
  • Mehrere Texte an jeden Tag anhängen, dazu gibt es einen eigenen Vollbild “Nur schreiben”-Texteditor
  • Für jeden Tag einen bis mehrere Werte vergeben für bestimmte Faktoren (Wetter, Stimmung, ….)
  • Auswertung der eingegeben Werte in einem dynamischen Diagram

Die Software ist also jetzt mit Sicherheit nichts das jeder gebrauchen kann, für mich ist es aber ganz interessant da ich damit ohne den Overhead meiner Mediawiki-Installation Notizen über Träume sowie Tagebucheinträge speichern kann. Dazu noch bestimmte Faktoren festhalten kann die mir vielleicht Zusammenhänge zeigen auf die ich ansonten nicht gekommen wäre. Aber Eine erste Alpha-Version gibt es spätestens nach meiner Prüfung am 03.03. Was ich noch machen muss sind Anpassungen an der Oberfläche und ein paar weitere Implementationen an der Datenspeicherung.

In der Arbeit bin ich nun mit einem Java- und C++-Projekt beschäftigt. Java ist mir von vor langer Zeit noch gut bekannt. Während ich mit C++ bisher nur grundlegende Erfahrungen gemacht hab. Es kommt also keine Langeweile in meinen Alltag. ;)

Ab dem 22.03. kann ich auch von ersten Versuchen mit neuerster Microsoft Technologie (Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010) berichten. Je mehr ich mit diesen Dingen (nicht ganz freiweillig) zu tun habe desto lieber sind mir Unix/Linux Umgebungen. An dieser Stelle verabschiede ich mich auch schon wieder. Muss noch eine dringende Sache erledigen. ;)

 


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