Eintrag geschrieben, am 06 Mrz 10 (14:15).
Kategorien
.
Stichworte
.

Da ich gerne Kaffee trinke und (zum Glück) nicht andauernd im Büro bin wurde es endlich Zeit auch für mich daheim eine Kaffeemaschine anzuschaffen. Da selbst günstige Kaffeevollautomaten teuer sind und ich deren Endprodukt nicht immer gelungen finde musste etwas günstiges her. Es gibt ja diese tollen Kaffeepadmaschinen. Bereits ab 50 €. Allerdings sind die benötigten Pads im Vergleich zu selbstgemachten Kaffee teurer und auf gar keinen Fall umweltschonender. Schnell geht es dafür mit Pads.

Ich machte mich also auf den Weg in die Stadt um einfach zu schauen was es gibt. Die Auswahl an Kaffeemaschinen ist teils erschreckend. Das reicht von einem 1-Tassen-Gerät für 5 € bis hin zum Schwergewicht für 1600 € (Gibt es eigentlich irgendetwas dass es nicht gibt von Siemens oO?). Diese klassischen Kaffeemaschinen mit Pulver und (festen) Filter erscheinen mir dabei als unsinnig da ich eigentlich wenn ich zu hause bin keine ganze Kanne Kaffee mag, diese Minidinger sehen nicht gerade vertrauensvoll aus. Verloren im Kaffeechaos schaue ich noch zu den manuellen Geräten. Da hat man die Auswahl zwischen “Frenchpress” und Espressokannen. Preislich macht es keinen großen unterschied ob man sich eine günstige elektrische Kaffeemaschine zulegt oder eine dieser handbetriebenen.

Entschieden habe ich mich dann für eine “Frenchpress” von Bodum. Es gab zwar noch welche von Billiganbietern (etwa halb so teuer) aber deren Verarbeitung war einfach nicht gut. Bei der größe habe ich die kleinste für 3 Tassen genommen. Damit hat mich das Gerät auf dem Foto 20 € gekostet. Den fehlenden Kaffee gab es dann bei Tchibo im “Angebot”. Da man die Bodum Kannen dort kannte wurde er mir auch gleich grob genug gemahlen.

Kaffee

Die Zubereitung habe ich mal ganz nach Anleitung gemacht und es gab keine Schwierigkeiten. Kaffee einfüllen (mit beiliegendem Messlöffel), heißes, nicht kochendes Wasser drübergießen, mit Plastik- oder Holzlöffel umrühren, Deckel drauf, ziehen lassen. Nach vier Minuten habe ich angefangen den Filter langsam runter zu drücken und fertig war mein Kaffee…

fertiger Kaffee

Das Ergebnis: ein “sanft” schmeckender und trotzdem starker Kaffe. Es befanden sich keine Kaffeepulver Rückstände in der Tasse. Geschmacklich kann der Kaffee auf jeden Fall mit anderen Zubereitungstechniken mithalten, der Aufwand ist aber etwas größer, auch wegen der Reinigung nach der Zubereitung. Wer aber nicht so viel Platz hat, den Aufwand nicht scheut und guten Kaffee mag ist mit einer “Frenchpress” gut bedient. Wenn ich mal andere Kaffeesorten getestet habe werde ich darüber berichten.

Eintrag geschrieben, am 03 Mrz 10 (16:59).
Kategorien
.
Stichworte
.

Heute hatte ich meine Zwischenprüfung und es lief ganz gut. Wann das Ergebnis bekannt gegeben wird ist mir noch unklar, aber hoffentlich bald. Den restlichen Tag habe ich bisher mit Einkaufen, “Sake Yake Maki” (gebratener Lachs) und Informationsbeschaffung verbracht. Letzteres bedeutet im Grunde einfach Zeit im Internet verbringen. ;) Dabei bin ich auf das Spiel “Cloud” gestoßen. Dabei handelt es sich um ein interessantes Spielkonzept, man kann das Spiel kostenlos runterladen. Anfangs konnte ich es nur leider nicht spielen, die Framerate war unterirdisch und so machte es natürlich keinen Spaß. Die Lösung war relativ einfach und trotzdem unbegreiflich für mich. Ein Update des Grafiktreibers auf eine aktuelle Version reichte aus und das Ruckeln ist weg.

Das Spiel verwendet nicht DirectX sondern OpenGL. Allerdings hätte ich erwartet dass der Grafiktreiber den mir “Windows 7″ nach der Installation per Update vorgeschlagen hat auch eine vernünftige OpenGL-Performance bietet. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine nicht mehr ganz neue “Ati Radeon 1950 pro”, die Treiberversion war vom April 2009. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich erwartet gab es schon vernünftige Treiber für den Chip. Oder steckt vielleicht etwas politisches dahinter? Immerhin hatte ich keinerlei Probleme mit DirectX-Spielen und der neue Treiber von der AMD-Homepage kam ohne Microsoft zertifizierung. :-? Es ist aber allgemein so, dass ich immer mehr Fehler im System entdecke, je länger ich “Windows 7″ nun nutze. So dauert es mittlerweile doch schon etwas länger bis das Media Center startet, obwohl ich an der Hardwarekonfiguration nichts verändert habe. Ich habe einiges an Software installiert, aber das habe ich unter Linux auch. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Microsoft mit der 7. Version nicht ein großer Sprung gelugnen ist. Denn die Bedienung und die Oberfläche sind bedeutend intuitiver und das Arbeiten macht so mehr Spaß, auch ist das System stabil und Abstürze hatte ich bisher keine. Aber an manchen Ecken hakt es leider immer noch. Aber dafür gibt es ja Updates. ;)

Nebenbei lade ich gerade “Visual Studio 2010 RC1″ runter, denn ich “darf” ein kleines Programm schreiben dass einen immer daran erinnert welche Pflanzen man noch gießen / düngen muss damit diese nicht einen kläglichen Tod sterben. Auch wenn das eine Kleinigkeit ist, möchte ich dieses Tool dann doch nutzen um mir was neues dabei anzueignen. Deshalb also VS 2010. Ich bin schon gespannt was alles verändert wurde und ob eine längere Eingewöhnungsphase notwendig ist. Nun aber genug technisches für heute. ;)

Eintrag geschrieben, am 24 Feb 10 (22:32).
Kategorien
.
Stichworte
.

Mein letzter Eintrag ist mal wieder eine ganze Weile her, aber das ist ja nichts besonderes bei mir. Manchmal habe ich Lust etwas zu schreiben, aber dann fehlt mir der Inhalt. Dann habe ich mehr als genug Inhalte, aber einfach keine Lust bzw. Zeit diese nieder zu schreiben. Und so kommt es, dass der Blog hier einschläft und eigentlich nur von Spammern besucht wird. Stört mich aber auch nicht. Denn heute gibts mal wieder einen längeren Eintrag.

Letzte Woche war ich beruflich in Paris, es kommt mir vor als wäre se schon länger her. Aber so ist das immer bei Reisen, die Zeit verschwimmt. Nun ist Paris gerade mal knapp über eine Stunde Flugzeit weg, trotzdem kam mein ganzes Zeitempfinden durcheinander. So ist es für mich unvorstellbar, dass ich vor genau einer Woche um diese Zeit noch in einem kleinen, französischen Restaurant nähe Schloß Versailles war. Der Vorteil von Geschäftsreisen ist ganz klar das gute Essen für das man nicht mal bezahlen muss.Von der Stadt selbst habe ich im Grunde nur Verkehrschaos mitgekriegt. Mein erster Besuch in Paris war vor 8 Jahren, damals war ich noch 15 und es war Urlaub. Da habe ich alles etwas anders wahrgenommen als diesmal. Man sah eher die Sehenswürdigkeiten und war abseits vom Verkehr und die schlechte Luft fiel auch nicht so auf. Bei meiner Heimreise durfte ich dann sogar mit einer S-Bahn (würde es mal so bezeichnen, hieß RER) zum Flughafen fahren, dabei habe ich dann etwas erlebt dass mir so vorher nur aus japanischen Videos bekannt war. Die Leute wurden von Aufsehen in die Züge gequetscht damit die Türen schließen konnten. Diese Stadt hat definitiv ein Verkehrsproblem. Gesehen habe ich von der Stadt alledings nicht sehr viel, denn die Abende waren auch durchgehend mit Essen auswärts verplant. Übernächste Woche geht es dafür noch mal hin, diesmal auch mit voraussichtlich einem Tag Freizeit. Dann gibts auch Bilder denke ich.

Ansonsten sollte ich lernen, demnächst stehen zwei bis drei Prüfungen an. Aber meine Motivation befindet sich irgendwo im Keller, dafür habe ich an einem privaten Projekt weitergearbeitet. Es nennt sich “Dayscape” und war ursprünglich ein Projekt für meine Freundin, damit sie Einträge und Auswertungen machen kann. Da ich gerne erst mal an der Technik arbeite und schaue das alle Funktionen implementiert sind sah die Software dann, um es nett zu sagen, sehr unschön aus. Da ich aber nicht so werden will wie mein Horoskop es mir vorhält (faul und schnell verkalkt), beschäftige ich mich immer wieder mit neuen Technologien. Nun wollte ich mir mal XAML bzw. WPF von Microsoft ansehen und wie man damit Software bzw. GUIs erstellt. Dabei raus gekommen ist das hier:

dayscapeWas kann das Programm:

  • Kurznotizen für jeden Tag eingeben
  • Einen längeren Text für jeden Tag eingeben
  • Dateien an einen Tag anhängen und mit Tags versehen (z. B. spezielle Bilder)
  • Mehrere Texte an jeden Tag anhängen, dazu gibt es einen eigenen Vollbild “Nur schreiben”-Texteditor
  • Für jeden Tag einen bis mehrere Werte vergeben für bestimmte Faktoren (Wetter, Stimmung, ….)
  • Auswertung der eingegeben Werte in einem dynamischen Diagram

Die Software ist also jetzt mit Sicherheit nichts das jeder gebrauchen kann, für mich ist es aber ganz interessant da ich damit ohne den Overhead meiner Mediawiki-Installation Notizen über Träume sowie Tagebucheinträge speichern kann. Dazu noch bestimmte Faktoren festhalten kann die mir vielleicht Zusammenhänge zeigen auf die ich ansonten nicht gekommen wäre. Aber Eine erste Alpha-Version gibt es spätestens nach meiner Prüfung am 03.03. Was ich noch machen muss sind Anpassungen an der Oberfläche und ein paar weitere Implementationen an der Datenspeicherung.

In der Arbeit bin ich nun mit einem Java- und C++-Projekt beschäftigt. Java ist mir von vor langer Zeit noch gut bekannt. Während ich mit C++ bisher nur grundlegende Erfahrungen gemacht hab. Es kommt also keine Langeweile in meinen Alltag. ;)

Ab dem 22.03. kann ich auch von ersten Versuchen mit neuerster Microsoft Technologie (Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010) berichten. Je mehr ich mit diesen Dingen (nicht ganz freiweillig) zu tun habe desto lieber sind mir Unix/Linux Umgebungen. An dieser Stelle verabschiede ich mich auch schon wieder. Muss noch eine dringende Sache erledigen. ;)

Eintrag geschrieben, am 23 Jan 10 (20:44).
Kategorien
.
Stichworte
.

Nach dem der letzte Eintrag eher etwas wirr war geht es heute wieder normal weiter. ;) Es ist Samstag und damit Wochenende, da ich diese Woche ausnahmsweise mal zuhause bin hatte ich Zeit für die ein oder andere Aktivität. Neben ein bisschen “Mario & Luigi” – welche immer noch in Bowsers Körper sind – hatte ich Zeit ein interessantes Buch weiterzulesen. “Fast Food Gesellschaft” von Eric Schlosser.

Das Buch behandelt wie der Name vermuten lässt das Thema Fastfood, es werden dabei nicht nur die gesundheitlichen Aspekte betrachtet sondern vor allem die gesellschaftlichen Hintergründe der großen Fastfood Ketten. Dazu gibt es sehr interessante Informationen zur Arbeitspolitik bei den großen Ketten. Wie Betriebsräte und Gewerkschaften ausgespielt werden und wie Prozessoptimierung funktioniert. Ich habe jetzt etwa ein drittel des Buches gelesen und teilweise schon schockiert wegen der Machenschafften. Man könnte meinen dass die Branche stärker als keine Andere Gewinnoptimierung betreibt und dazu auch vor politischen Intrigen nicht zurückschreckt. Das Buch ist sehr gut recherchiert und bietet mehr als Genug weiterführende Quellen. Nun ist es sicherlich nichts neues dass Fastfood Läden nicht das Beste sind, aber so ein Buch das Aufklärungsarbeit betreibt ruft einem das erst wieder so richtig ins Gedächtnis.

Ich nehme mir, mal wieder, zum Vorsatz dann doch lieber in “normale” Lokale zu gehen wenn ich essen gehe. Preislich gesehen macht es in der Regel auch keinen großen Unterschied, vielleicht 1 -2 € mehr. Man kann natürlich nie wissen ob das chinesische Restaurant um die Ecke seine Mitarbeiter vernünftig bezahlt, frische Ware verwendet, usw. aber etwas wohler fühlt man sich doch dabei. Und besser schmecken tuts auf jeden Fall.

Dieses Wochenende steht noch mein Java Testexamen an damit ich noch diesen Monat, spätestens anfang Februar mein Zertifikat erlangen kann. Die komplexen Themen machen mir auch keine Sorge, aber die Grundlagen von Java sind dann doch etwas unterschiedlich zu C#, mit welchem ich die letzten 1,5 Jahre fast täglich gearbeitet habe. Java kenne ich zwar schon länger, aber irgendwie hat sich C# in meinen Kopf “eingebrannt”. ;) Muss mich also doch etwas mehr anstrengen als ich dachte und wollte. Aber erwarte dass ich trotzdem bald das Zertifikat in der Hand habe und anschließend gleich Solaris Administrator werden zu können.

Jetzt gibt es erstmal Essen und dann einen japanischen Film der diese Woche auf 3sat kam. Bin schon gespannt wie der ist. Vielleicht schreib ich noch darüber, wenn es sich lohnt.

Eintrag geschrieben, am 18 Jan 10 (21:54).
Kategorien
.
Stichworte
.

Worüber wollte ich jetzt eigentlich schreiben? Zum Einstieg erstmal ein Bild…


Bildschirm

Bildschirm


So sieht mein neuer Bildschirm aus. Bisher bin ich sehr zufrieden, es gibt keine Pixelfehler, nur Staub. Den zieht er magisch an. ;) Die HD-Auflösung ist beim Arbeiten auch nützlicher als ich dachte, aber bei Filmen mit geringer Auflösung wird sie schnell zum Fluch, Vollbild ist bei einem YouTube-Anime-Flash nicht mehr drin. ;)

Da ich erst vorhin bei meiner Liebsten einen Kommentar abgelassen habe zu den vielen Berichten über die neuesten Einkäufe werde ich es jetzt hier mal vermeiden. ;) Nein, es gibt wahrlich wichtigers zu erzählen. Nur was? Eine Katastrophe in Haiti, ein zahlungsunfähiges Militär in der Schweiz, verhängnisvollen Twitter-Nachrichten und nicht zuletzt Anschläge in Afhganistan. Viele Dinge passieren die es Wert wären beachtet zu werden und trotzdem untergehen in der Flut der Eindrücke. Untergehen weil es einfacher ist sich über die Kandidaten, die sich bei DSDS für die Geldgier anderer zum Affen machen, zu amüsieren. Dabei ist es wie mit der Bildzeitung.. keiner schaut den Schwachsinn aber Bescheid wissen sie alle. Erst letzte Woche wieder erlebt.

Dabei handelt es sich um ein mir unbegreifliches Phänomen, die Teilnehmer tun mir ehrlich gesagt sogar leid, denn sie haben im Grunde keine reelle Chance auf großen Erfolg. Oder wer erinnert sich noch an die Gewinner der alten Staffeln? Ich kann sagen dass ich von keinem etwas gehört habe. Ich kann mich nur in grauer Vorzeit noch an die “No Angels” erinnern. Das ist gefühlsmäßig mein halbes Leben her. Wahrscheinlich ist es das wirklich. Für mich ist es schon pervers was die (privaten) Medien nicht alles machen nur um an Geld zu kommen ohne dabei an die Gefühle des Einzelnen zu denken.

Ich sollte einen Kurs einschlagen mit dem Eintrag? Aktuell ist er eine Eisschole im Meer ohne Ziel und der ständigen Gefahr der Schmelze ausgesetzt. Wenn ich nur wüsste worüber ich schreiben wollte. :D Man sollte seine Gedanken im Kopf festhalten bevor sie sich verflüchtigen. Dazu hab ich mir übrigens ein neues, schickes, schwarzes Notizbuch gekauft, für nur 3.99 € bei Müller. Waldsterben hin oder her. Das ist doch mal günstig! Bis vor einer Weile gehörte ich ja der Geek-Generation an die dafür PDA und später Smartphone hat. Aber mal ehrlich. Der PDA liegt seit über einem Jahr rum, obwohl er noch gut ist und es nicht an der Ausstattung mangelt und das Smartphone (klingt doch viel besser als Handy) ist zwar nett, aber hat einfach keinen Stil für Notizen. Ist auch nicht so angenehm wenn man damit mehrere A5-Seiten voll schreiben will und funktioniert auch nur wenn man Strom hat.

So nebenbei plane ich ein neues Webprojekt, glaube dass ich es noch gar nicht erwähnt habe. Etwas revolutionär einfaches das vielleicht gut ankommt. Mal abwarten, in der Theorie dient es der Umwelt und den Menschen. In der Praxis glaube ich scheitert es am Egoismus, Neid und Geldwahn der großen Bevölkerung. Warum ich jetzt schon so negativ denke? Nur so kann ich mir den Antrieb verschaffen etwas bessern zu wollen. Würde ich annehmen dass auf anhieb alles klappt wäre mir nach 10 Minuten langweilig und ich würde mich anderen Dingen widmen. ;) Aber wenn es ein Ziel gibt, Menschen zu bekehren, dann versuch ich es doch wenigstens mal länger. Sofern sich noch der ein oder andere Mitstreiter findet. ;)

Ich muss jetzt aber mal zum Ende kommen, was ich schreiben wollte weiß ich bis jetzt nicht. Geschrieben hab ich trotzdem mehr als genug…

Eintrag geschrieben, am 14 Jan 10 (0:03).
Kategorien
.
Stichworte
.

Schnupfen nervt echt, ich hoffe sehr dass er bis morgen vergeht. Ansonsten hat es hier wieder abgekühlt, im Augenblick sind es -5°C und tagsüber nicht viel mehr. Mal ein kleines Update zu “Windows 7″, das MediaCenter nutze ich ja ausgiebig und nun habe ich zum ersten Mal Sendungen aufgenommen die ich auch weitergeben wollte um sie gemeinsam ansehen zu können. Nur leider speichert er die Aufnahmen in einem seltsamen Format, wtv. Nach ewigem Suchen habe ich mit TMPGENCXpress eine Software gefunden die relativ einfach und fehlerfrei die Videos nach DivX encodiert. Die Testversion blendet nur leider alle 5 Minuten ein Wasserzeichen oben rechts im Video ein, werde mich wenn ich denn mal Zeit habe nach einer OpenSource Alternative umsehen.

Viel mehr kann ich gerade nicht berichten, die Ideen der letzten Tage sind mir aus dem Kopf geflogen. Vielleicht kommen sie ja wieder. ;)

Eintrag geschrieben, am 10 Jan 10 (22:23).
Kategorien
.
Stichworte
.

Zur Zeit habe ich den Nintendo DS meiner Liebsten ausgeliehen und spiele damit hauptsächlich “Mario & Luigi: Bowser’s Inside Story”. Mir war der dicke Klemptner mit dem Schnauzbart schon immer suspekt. Hatte früher durchgehend Sega Konsolen und Sonic ist einfach der bessere Held. Daran kann auch dieses Spiel nichts rütteln. Aber trotzdem hat es etwas, es ist so abgedreht und sonderbar dass es einfach Spaß macht. In Bowsers Körper gibt es seltsame Teile mit den unterschiedlichsten Funktionen und man steuert auch den alten Feind Bowser um einen viel größeren Gegner zu bekämpfen. Es handelt sich übrigens um ein Rollenspiel und nicht um ein klassisches Jump ‘n’ Run wie man bei Mario vermuten würde.

Wäre die Geschichte um die Blorbs (riesige kugelnde Pilze) und Bowser, der durch einen “Magic Mushroom” das ganze Schloß inhaliert hat nicht so sonderbar wäre das Spiel nervig. Denn die Kämpfe sind auf dauer nicht mehr spannend sondern werden zu “drück im richtigen Moment A oder B”-Orgien. Grafisch ist das Spiel für den DS angemessen, man darf keine Wunder erwarten.

Seit heute habe ich dann auch endlich einen TFT am Schreibtisch stehen, der alte Röhrenbildschirm musste dann doch mal in den Ruhestand gehen. ;) Er hat lange treue Dienste geleistet und das Bild war immer noch gut, aber die 19″ und der hohe Stromverbrauch waren einfach nicht mehr praktikabel. Außerdem sieht der Neue auch schöner aus. Es wurde ein Angebot von “Packard Bell” (gehört mittlerweile zu Acer). Ein 22″ Bildschirm mit einer Auflösung von 1920×1080. Bin sehr zufrieden, das Bild ist scharf und gut ausgeleuchtet. Meine Analoge TV-Karte (Kabelfernsehn) ist jetzt natürlich etwas fehl am Platz, denn das Bildrauschen erkennt man jetzt schon stärker wenn man vorm PC sitzt. Muss mir noch eine Lösung einfallen lassen.

Gerade läuft im Hintergrund “Sonata Arctica” mit dem “The Days of Grays” Album, die Orchester Version. Sehr schöne Musik und perfekt zum Entspannen. :D Die CD ist ein Geschenk von meiner Melanie, es gab noch eine andere CD, aber darüber schreib ich ein andern mal. Langsam sollte ich ins Bett gehen, morgen steht ein kurzes Referat an. Ich hab mich in etwa gar nicht vorbereitet. ;) Aber das ist normal so. Ich erzähle einfach und schaue wie es ankommt.

Eintrag geschrieben, am 09 Jan 10 (21:14).
Kategorien
.
Stichworte
.

So, kaum hat man ein leeres Texteingabefeld gehts auch wieder. Schon seltsam dieser Browser. Nun gut, wo war ich stehen geblieben…

Genau.. das “Essl Museum”. Wenn man dann durch die Ausstellung des Awards ist gibt es eigentlich noch die für mich interessant klingende Ausstellung “Aspekte des Sammelns”. Leider reichte uns die Zeit dann aber nicht mehr da das Museum schon zu gemacht hat. Ein kleines Andenken gab es auch, eine Künstlerin hinterlies kleine Nachrichten für die Besucher. Wir werden aber sicher noch mal hinfahren. Ein großer Pluspunkt ist auch der Shuttlebus der einen direkt vor dem Musum absetzt und aufnimmt, dieser führt dann mitten in die wiener Innenstadt. Dort angekommen sind wir dann erst mal kurz Sushi essen gefahren. Ich weiß gerade nicht wie dieses kleine Lokal heißt, aber es ist sehr preiswert und gut. Nur ist es so klein dass es schwer ist einen angenehmen Platz zu bekommen.

Gestärkt von Sushi ging es dann ins MUMOK. Dort gab es als neue Ausstellung “Gender Check”. Unter dem Titel konnte ich mir erstmal wenig vorstellen, kurz zusammengefasst behandelt die Ausstellung die Rolle der Geschlechter in der Kunst Osteuropas seit den 1960er Jahren. Ob sie nun wirklich die Rolle der Geschlechter behandelt mag ich nicht beurteilen, aber der Mann kam nicht sehr oft vor. Einige der Werke waren jetzt auch nicht mein Fall und hatten eigentlich nichts mit dem Thema zu tun. Sofern man nicht waghalsige Interpretationen erfindet. Insgesamt hat sich die Ausstellung aber gelohnt und ein schöner Abend ging zu Ende.

Mein letzter Tag stand dann ganz im Zeichen des Computers. :D Amazon brachte ein kleines Päckchen und Windows 7 war drin. Also “durfte” ich es installieren. Da ich es mittlerweile schon ein paar mal installiert habe war das auch großer Akt. Es lief alles wie zu erwarten war auf anhieb ohne Probleme. Nur die TV-Karte (DVB-S) geht nicht unter Windows 7 und wird darunter auch nie laufen. Denn wie es immer ist stellen die Hersteller (in diesem Fall Hauppauge) irgendwann die Unterstützung für die Hardware ein. Selbst wenn es sich um ursprünglich teure Geräte handelt. Aber dank Linux sollte das kein Problem sein. Sollte…

Man muss an dieser Stelle kurz sagen dass ich ja nur knapp über eine Stunde vor Ubuntu 9.10 Windows 7 installiert hatte. Ich also einen direkten Vergleich habe. Die Installation von Ubuntu war ja schon immer sehr einfach, aber man kann es auch übertreiben, so wollte doch das Partitionierungstool standardmäßig tatsächlich die Datenpartition löschen und für Ubuntu verwenden statt den unpartitionierten Speicherplatz. Das kann man manuell natürlich umgehen, aber unschön ist es trotzdem. Denn Windows 7 hat das beim Setup bedeutend schöner dargestellt und sinnvoller vorgeschlagen.

Ich bin trotzdem ein Freund von Linux-Systemen, da mir das Betriebssystem einfach sympathisch ist. ;) Ich möchte hier nur darstellen welche schwächen mir beim Ubuntu Setup aufgefallen sind und wieso ich immer noch denke dass es nicht für den Normaluser geeignet ist. Das Partitionierungstool hat auch gleich noch einen weiteren Fehler, es sucht ewig auf der angeschlossenen externen Festplatte herum. Windows 7 tat auch das nicht.

Nun aber weiter, ist das System installiert sieht es wunderschön aus. Wären da nicht die vielen Grafikfehler. Mir ist bewusst dass ATI keine Open-Source Grafiktreiber liefert, es war eine Radeon HD4770 verbaut. Aber auch Windows erkannte diese Karte nicht ohne eine extra Treiberinstallation. Produzierte aber keine Grafikfehler sondern lief flüssig. Ubuntu schlug dann als erstes ein Update des Systems vor, also bestätigt und dann passierte etwas seltsames… es stürtzte beim Updaten ab. Das hatte ich in den letzten Jahren bei noch keinem System mit Linux. Das Problem war, dass er nicht mehr booten konnte, ich aber auch keine Lust auf große Fehlersuche hatte und einfach noch mal neu installierte. Nach der Installation habe ich dann als erstes den proprietären Linux Treiber von AMD installiert und die Grafikkarte funktionierte auch richtig.

Die Treiber für die TV-Karte waren dann schnell eingebunden nur ging es dann ans Software suchen. Und wie so oft hat man viel zu viel auswahl. ;) mit (g)xine geht es zwar einigermaßen, aber das Umschalten der Sender dauert sehr lange (20-30 Sekunden), mit Kaffeine schaltet er die Sender schnell um, aber die Bildqualität ist eher bescheiden. Was aber vorher unter Windows XP schon bei der Hardwaredekodierung der Karte der Fall war. Ich fand aber keine Möglichkeit die Software das Dekodieren des MPEG-Streams übernehmen zu lassen. Das Thema ist aber noch offen und ich werde mich damit auseinandersetzen wenn ich mehr Zeit habe.

Nun geht es für mich ans TV-Schauen. Ein Film auf SuperRTL. ;) Und dann darf ich noch mein Referat lesen damit ich weiß worüber ich rede am Montag. Hab es zwar zu 100% selbst gemacht aber mir nicht viel gemerkt. Lese später mal Korrektur. ;)

Im nächsten Eintrag gibt es dann etwas über seltsamen Mario Humor gepaart mit einem neuen Monitor.

Eintrag geschrieben, am (20:21).
Kategorien
.
Stichworte
.

Nach einer Woche Urlaub gibt es doch viel Neues zu berichten. Am 30. gegen Mittag ging es für mich los nach Mühlbach in der Nähe von Salzburg. War zwar nicht sehr winterlich aber angenehm dort.

Die letzte Woche verging leider sehr schnell und am Sonntag endet auch schon die freie Zeit. Wo soll ich nun anfangen… Ich habe Avatar im Kino gesehen, in 2D da wir das bequemer gefunden hatten. Die Optik des Filmes ist wirklich sehr gut, die Story ist auch okay. Aber nicht so innovativ wie ich finde. Das ganze Gerede vom “besten Film aller Zeiten” halte ich definitiv für übertrieben, sicher, der Film war teuer in der Produktion und ist teilweise wunderschön anzusehen, aber die fehlende Innovation in der Story, so wie das häufig nervig wirkende Militär sind für mich zu große Kritikpunkte.

Aber das war nicht der einzige Film, einen Tag später gabs nämlich “New Moon” zu sehen. Ich muss ehrlich sagen dass ich selten so einen langweiligen Film gesehen habe. Während man wartet, dass etwas passiert, vergeht der Film im Hintergrund. Aber das ist leider nicht alles. Die Hauptdarstellerin wirkt nun im Vergleich zum Ersten Film um ein Jahrzehnt gealtert und fördert mit ihrer durchgehend gleich wirkenden Mimik und der stets überschwänglichen Traurigkeit Kopfschmerzen.

Der nächste Lichtblick im Urlaub war das “Essl Museum” in Wien. Eher durch zufall sind wir auf ein Plakat aufmerksam geworden das darauf hinwies, dass zum 10 jährigen Bestehes Museums der Eintritt frei ist. Da die Homepage auch einladend wirkt haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Die Fahrt war ja etwas weniger angenehm und auch die Gegend wirkte nicht einladend, wenn nicht so viele rosane Schilder am Straßenrand wären die auf das Museum aufmerksam machen würde man denken sich verfahren zu haben. Das Museum selbst ist dann schon ein riesiger Bau der Hoffnung auf viel Inhalt macht.

Im Inneren wird man dann auch nicht enttäuscht, man sollte aber genug Zeit mitbringen, wir hatten leider zu wenig. Im Grunde haben wir nur die Ausstellung zum “ESSL ART AWARD CEE 09″. In dieser Ausstellung wurden die Werke der diesjährigen Preisträger präsentiert.  Es waren einige wirklich gute Stücke dabei die mir sehr gefallen haben und die ganze Ausstellung “fühlte” sich näher an den Künstlern an als dies in vielen anderen Museen der Fall ist. Das liegt zum Großteil daran, dass die Beschreibungen der Werke direkt von den Künstlern stammten und nicht von einer dritten Person geschrieben wurden. Dadurch fällt es um einiges leichter die Werke zu erfassen.

Mehr gibts im nächsten Eintrag. Habe hier gerade nur Internet Explorer und der mag die vielen Wörter nicht. :(

Eintrag geschrieben, am 18 Dez 09 (21:17).
Kategorien
.
Stichworte
.

Heute gibts mal wieder ein paar Worte von mir. Letzte Woche war ich krank und deshalb fehlen mir auch noch kleinere Geschenke. Das kommt dann am Sasmtag dran. Denn, wie alle wissen, es ist Weihnachten bald. Das Fest der Liebe und noch viel mehr des Kapitalismus. Trotz des schrumpfenden Kontostandes freue ich mich auf den 24. Dezember. Das liegt hauptsächlich an zwei kleinen, schön verpackten Paketen und zum Zweiten an ein paar angenehmen, freien Tagen. Am 28. und 29. Dezember darf ich wieder arbeiten und danach geht es erstmal nach Salzburg, oder genauer gesagt, irgendwo dorthin in der Nähe. ;)

Aber jetzt mal zu dem Thema dass mich zu dem Titel des Eintrages bewogen hat. Ich rede vom Profil des Internetusers. Wenn man sich etwas umhört stellt man fest, dass kaum jemand noch ohne Facebook, Myspace oder StudiVZ Account ist. Wie groß die Menge der Informationen die man in diesen “Social Networks” über sich preisgibt ist, erkennen die wenigsten, oder wollen es gar nicht wissen. Wo man früher aufwendig zum Telefon greifen musste um seine Freunde zu informieren, reicht es heute einen Eintrag zu tippen und alle können ihn lesen. Aber in der Regel beschränkt sich das nicht nur auf Freunde und Bekannte sondern dank Suchmaschinen auf alle Internetbenutzer. Wieso stellen trotzdem so wenige Nutzer die Einstellungen für die Privatsspähre sinnvoll ein? Das liegt wohl daran, dass die Standardeinstellung immer zu Gunsten des Seitenbetreibers geht, der will natürlich so viele Daten wie möglich, so gut findbar wie möglich, so werbewirksam wie möglich. Denn bekanntlich geht es immer ums Geld. Spätestens wenn man dann bei einem Bewerbungsgespräch auf seine Online-Aktivitäten angesprochen wird kommt man vielleicht zum Denken. Aber das eigentlich nur am Rande.

Schlimmer sind Profile die über die Surfgewohnheiten angelegt werdem um perfekt personalisierte Werbung einblenden zu können. Dazu mal eine kleine Geschichte: Ich habe mir ein Videoa uf YouTube angesehen, rechts neben den Videos ist ja immer Werbung, nun kam eine Versandhaus Werbung mit Kleidung die gut aussah und ich vielleicht als Geschenk gekauft hätte. Klingt doch toll, nicht? Einen Klick auf den Werbebanner weiter dann die Ernüchterung… man wollte mir doch  plötzlich Digitalkameras verkaufen. Ein Fehler? Nein. Mehrere Tests ergaben immer das gleiche Ergebnis. Die Einzige Möglichkeit statt Digitalkameras die beworbene Kleidung angezeigt zu bekommen war Cookies löschen und IP-Adresse ändern. Wieso aber glaubte nun das Versandhaus dass ich lieber Digitalkameras kaufe? Ich habe am Tag zuvor bei eBay nach Objektiven geschaut. Dabei handelt es sich um vollkommen unterschiedliche Seiten mit nur einer gemeinsamen Komponente: Google.

Neben diesen Werbeeinblendungen speichert auch Amazon sehr viele Informationen und verschickt dann standardmäßig Werbung mit Dingen die ich vielleicht mag. Wenn man es nüchtern betrachtet scheint es gar keinen Ausweg mehr zu geben aus dieser Datensammelwut. Eine vielzahl von Webseiten, ob klein oder groß, blendet Werbung von Google ein. Daten werden gespeichert, vollkommen anonymisiert versteht sich. Wie einfach es wohl im Endeffekt sein wird die anonymisierten Daten bei Bedarf wieder mit Namen und Adresse zu verbinden? Sehr einfach behaupte ich. Alternativen wie der Tor-Browser gehen mit Sicherheit in die richtige Richtung, aber in der Praxis sind sie zu unkomfortabel langsam. Außerdem erfährt die breite Maße wenig von dem ganzen Datensammelproblem, oder will es nicht erfahren. Denn solange alles kostenlos ist, einen tollen Namen hat und scheinbar sinnvollen Nutzen bringt ist die Welt in Ordnung. Man könnte meinen, die moderne Industrie hat die (westlichen) Menschen zu hirnlosen Sklaven des Geldes gemacht.

Nunja… ich mag jetzt auch nicht nur von den schlechten Dingen der Welt reden, denn dann würde der Eintrag zum Schluß ein Buch füllen. :P Es gibt auch noch gute Dinge auf der Welt. Und zwar die Liebe. Sonnentor Tee Adventskalender (Heute mit erstklassigem Kräutertee) und Notizbücher. Letzteres schreibe ich zukünftig nebenbei um die vielen Ideen und Gedanken festzuhalten. Das ein oder andere wird bestimmt irgendwann online stehen. Denn auch ich muss mich doch an dem digitalen Exhibitionismus beteiligen. Wäre ich sonst ein Mensch der modernen westlichen Welt? ;)

Eigentlich wollte ich noch Weihnachtsmärkte zu den guten Dingen zählen, aber entweder liegt es an meinem gestiegenem Alter oder die Märkte sind einfach nicht mehr so toll wie Früher. Es gibt essen, billiges asiastisches Zeug das eigentlich keiner braucht und kitschige Dinge die noch weniger Leute brauchen… ;)

Nun denn… bis zum nächsten sinnfreien Eintrag